Freitag, 16. Juni 2017

Uwe Bogen, Patrick Mikolaj: Das gibt es nur in Stuttgart

Uwe Bogen, Patrick Mikolaj:
 Das gibt es nur in Stuttgart



Stuttgarter wissen es natürlich: Stuttgart ist nicht nur einmalig, sondern einzigartig. Was denn sonst. Und wer es noch nicht weiß, der kann, ja soll oder sogar muss es hier nachlesen.

Stäffele und Kessellage, Mercedes und Porsche, Schlossplatz, Fernsehturm und Mineralwasser – es gibt so vieles, das Stuttgart einzigartig macht. »Alleinstellungsmerkmale«, um es mal mit Marketing-Sprech auszudrücken, sind für Städte wichtig, um in der Welt positiv aufzufallen.

Stuttgart hat so viel Bemerkenswertes ganz für sich alleine, dass nicht mal die Einwohner alles kennen. In diesem Buch beschreiben zwei Stuttgart-Experten informativ und unterhaltsam, wo, wie und warum sich ihre Lieblingsstadt von anderen abhebt und worauf sich Neu-Stuttgarter freuen können.

Alleinstellungsmerkmale ohne Ende
Die älteste Waldorfschule, der älteste Fernsehturm und das älteste Kartenspiel der Welt – das gibt es nur in Stuttgart. Ein Musiktheater, das eine Kritikerjury bereits sieben Mal als »Opernhaus des Jahres«, und einen Staatsopernchor, der schon sechs Mal zum »Chor des Jahres« gekürt wurde – das gibt es nur in Deutschlands Kulturhauptstadt Stuttgart. Einen zoologisch-botanischen Garten gibt es deutschlandweit nur in Stuttgart. So viel Feinstaub gibt es nur in Stuttgart. Ein Theater, das gleichzeitig als Zahnradbahndepot dient – das gibt es nur in Stuttgart.

In ihrem ersten gemeinsamen Buch machen einer der meistgelesenen Stuttgarter Lokalredakteure und einer der meistgelesenen Stuttgart-Blogger Lust auf die Schwabenmetropole. Sie verschweigen auch nicht, was alles hier schiefläuft: Streit um Stuttgart 21, ein oft schwieriger Umgang mit historischen Bauten, ein Labyrinth der Baustellen – auch das sind Kennzeichen einer aufregenden Stadt, die man trotz allem lieben muss. Abgesehen davon: Außer Stuttgart 21 sind das zum Glück nun keine Alleinstellungsmerkmale Stuttgarts, sondern finden sich wahrscheinlich in allen deutschen Großstädten. Zum Glück für die größte Stadt der Schwaben (noch vor Berlin!), denn bei allem muss man nun nicht gerade mit Einzigartigkeit glänzen …

Zu den Autoren:
Der gebürtige Stuttgarter Uwe Bogen, Jahrgang 1959, arbeitet als Redakteur und Kolumnist bei der »Stuttgarter Zeitung« und den »Stuttgarter Nachrichten«. In Tübingen hat er Politik und Germanistik studiert. Für seine Arbeit wurde er mit dem Lokaljournalistenpreis der Konrad- Adenauer-Stiftung geehrt. Bisher hat er zwölf Bücher verfasst, darunter drei Romane. Auf seiner Website www.uwe-bogen.de ist er als Blogger aktiv.

Patrick Mikolaj – geboren 1980 in Kirchheim unter Teck – ist heute mit Herzblut Stuttgarter. Seit 2012 betreibt der gelernte Kaufmann den erfolgreichen Blog »Unnützes Stuttgartwissen« (über 37 000 Facebook-Fans). Bisher verfasste Mikolaj acht Bücher, die sich mit der baden-württembergischen Landeshauptstadt befassen. Auf großen Zuspruch stoßen auch die Stadtführungen seines Blogs.

Uwe Bogen, Patrick Mikolaj: Das gibt es nur in Stuttgart. 160 Seiten, 75 meist farbige Abbildungen, Format 14 x 21 cm, kartoniert. Silberburg-Verlag, Tübingen und Stuttgart. ISBN 978-3-8425-2013-4. 16,90 €.
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

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Mittwoch, 7. Juni 2017

Wolfgang Chur: „Glückliches Stuttgart, nimm freundlich den Fremdling mir auf!“

Wolfgang Chur:  
„Glückliches Stuttgart, nimm freundlich den Fremdling mir auf!“ 
Stadtführer



Unterhaltsame literarische Spaziergänge durch die schwäbische Metropole verspricht der gebürtige Stuttgarter Wolfgang Chur mit einem Hölderlinzitat als Buchtitel. Fängt ja schon mal gut an. Kenntnisreich und mit schwäbischem Wortwitz führt er durch seine Heimatstadt, die sich literarisch überraschend attraktiv zeigt.

Auf unterhaltsamen Spaziergängen durch die süddeutsche Metropole begegnet man geschichtsträchtigen Gebäuden, kulinarischen Geheimtipps und beeindruckenden Literaturgrößen wie Friedrich Schiller, Gustav Schwab, Wilhelm Hauff, Friedrich Hölderlin, Eduard Mörike oder dem Verleger Johann Friedrich Cotta. Dichter und Denker kommen dabei in zahlreichen Gedichten und Zitaten zu Wort.

Acht Spaziergänge sind es, die Chur vorschlägt. Sie führen neben den klassischen Literaturgrößen auch zu Zeitgenossen wie dem leider gestorbenen OB Rommel, der auch ein begnadeter Dichter war - unvergessen sein Gedicht über die Laugenbrezel - und zu dem „Benefizschwätzer“ aus Degerloch, Gerhard Raff („Herr, schmeiß Hirn ra“), zum blanken Po des Galatea-Brunnens - und abschließend ins Umland zum Bauerndichter Christian Wagner in Warmbronn.

Alles gespickt voll mit viel Wissen, mit Zitaten, Bildern und einem Stadtplan mit eingezeichnetem Wegverlauf zu jeder Tour. Beschrieben werden neben den Lebensläufen der Dichter auch die Baulichkeiten am Wegesrand, die im Idealfall mit dem betreffenden Schriftsteller was zu tun haben. Ob die eingestreuten Zitate und Gedichte nun genug für einem literarischen Führer sind oder nicht möge jeder selbst für sich entscheiden. Interessant ist der Band allemal, und wer mit ihm auf Stadtwanderschaft geht, wird es nicht bereuen. Eigentlich ein Buch, das in jeder Stuttgarter Wohnung, deren Hausherr resp. die Dame des Hauses was auf sich hält, vorhanden sein und reichlich genutzt werden sollte.

Zum Autor:
Wolfgang Chur wurde 1947 in Stuttgart geboren und ist dort aufgewachsen. Nach Abitur und Bundeswehr studierte er Wirtschaftswissenschaften. Seine berufliche Tätigkeit in der Führung eines großen Stuttgarter Technologiekonzerns führte ihn in alle Teile der Welt. Und doch ist für ihn seine Heimatstadt Stuttgart die schönste Stadt in Deutschland, unaufgeregt, bodenständig, einzigartig lebens- und liebenswert.
 
Wolfgang Chur: „Glückliches Stuttgart, nimm freundlich den Fremdling mir auf!“ Stadtführer, 168 Seiten. Historische Abbildungen und Stadtplanausschnitte. Broschur. Verlag J. G. Seume. ISBN 978-3-981-40458-6. Preis: 16,90 Euro.
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Samstag, 22. April 2017

Wilhelma: Bonsaiausstellung

Premiere in der Wilhelma

Erstmals Bonsai-Sammlung für
kurze Zeit zu sehen



Trotz ihrer sprichwörtlichen Vielseitigkeit ist die Wilhelma immer für eine zusätzliche Überraschung gut. Aus den Schätzen ihrer zahlreichen botanischen Sammlungen sind jetzt erstmals 18 Bonsai-Bäume zu sehen. 


Ob Feldahorn oder Linde, Hainbuche oder Kiefer: Was für stattliche Stämme bekannt ist, zeigt sich dank asiatischer Gartenkunst nur knie- oder allenfalls hüfthoch und doch im typischen Wuchs ehrwürdigen Alters. Von einer Kiefer in der Schau ist belegt, dass sie bereits mindestens 80 Jahre alt ist. Besonders schön anzusehen sind Apfelbaum und Blauregen, die gerade en miniature in Blüte stehen. 

 
Die Prachtexemplare stammen aus dem privaten Bestand von Willy Müller aus Denkendorf bei Esslingen, der dem Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart vor gut zehn Jahren fast 40 Bonsais geschenkt hat. Die zwergwüchsigen Bäume haben bisher keinen eigenen Schaubereich in der Wilhelma und werden hinter den Kulissen gehalten. Ihren ersten großen Auftritt haben die kleinen Gewächse einem Bauprojekt zu verdanken. In der historischen Gewächshauszeile aus dem 19. Jahrhundert wird aktuell das Vogelhaus zwischen Azaleen- und Kamelienschau saniert. Dafür musste das Metallwerk komplett abmontiert werden. Die Gärtner haben aus der Not eine Tugend gemacht und die kurzzeitige Baulücke zur Ausstellungsfläche umgestaltet. Die sonst verborgenen Kleinode sind bis Freitag, 5. Mai, zu besichtigen. Danach beginnt die Montage des sanierten Vogelhauses. 




Aktuell betreut die Wilhelma bis Sonntag, 23. April, mit ihrem Verein der Freunde und Förderer einen Stand auf der Stuttgarter Messe „Garten – outdoor – ambiente“. In Halle 6 (Stand 6A64) können sich die Besucher von Wilhelma-Gärtnern fachkundig zur Pflege von Zierpflanzen beraten lassen. 



Fotos:
- Zierpflanzen-Gärtnermeister Christian Mikoteit (links), der die Bonsai-Sammlung betreut, richtet mit dem Auszubildenden Tim Schumacher eine schon 80 Jahre alte Kiefer.
- Zierpflanzen-Gärtnermeister Christian Mikoteit (links) und der Auszubildende Tim Schumacher zeigen Fingerspitzengefühl bei der Pflege einer Bonsai-Lärche.
- Ein Dreispitzahorn (Mitte) und eine Linde treiben in der Bonsai-Schau aus.
- Eine Linde (rechts), ein Dreispitzahorn (vorne links) und eine Kiefer (Mitte) zieren die Bonsai-Ausstellung.

Alle Fotos: Wilhelma Stuttgart
 
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Mittwoch, 19. April 2017

Wilhelma in Stuttgart: Haie

Wilde Wochenenden: 
Thementag zur Rolle der Haie
Ohne Haie stirbt das Meer:
Ausstellung, Vorträge, Vorleseaktionen



Foto: Sharkproject / Gstoettner

Sie stehen in der Nahrungskette ganz oben und gehören trotzdem zu den Gejagten: Die Folgen des Haisterbens sind für das Meer als größtes Ökosystem der Erde verheerend. Über Ursachen und Folgen berichtet die Organisation „Sharkproject“ in der Reihe der Wilden Wochenenden in der Wilhelma in Stuttgart bei einem Thementag am Sonntag, 23. April, von 11 Uhr bis 17 Uhr. Die anschauliche und kindgerechte Ausstellung mit spannenden Exponaten läuft bis 15 Uhr.

Dann folgen zwei Multimedia-Vorträge zu den faszinierenden Tieren. Um 15 Uhr geht es um „Die aufregende Welt der Haie – Auf der Suche nach den Hai-Kinderstuben auf den Fidschi-Inseln“. Und um 16 Uhr heißt es: „Gestatten … Hai, mein Name ist Charcharodon charcharias! Warum Haie von Aussterben bedroht sind und warum wir das unbedingt verhindern müssen“. Zudem werden „für Kinder von 3 bis 99 Jahren“ um 11.30 und 13.00 Uhr Geschichten vorgelesen über Michael, dem kleinen Weißen Hai, und seinem Freund Fridolin.

Mit hunderten Zähnen und einem riesigen Maul wirken Haie furchteinflößend. Sie ernähren sich von Rochen, Fischen sowie kleineren Hai-Arten und reduzieren so die Fressfeinde von Muscheln und Kleinstlebewesen. Diese wiederum haben eine wichtige Funktion, weil sie das Meer reinigen und die Wasserqualität im Gleichgewicht halten. Leider werden jedes Jahr unzählige Haie getötet. Ob sie sich – als für Fischer unnützer – Beifang in einem Schleppnetz verfangen oder ihre Flossen in Suppen enden, ist dabei unerheblich: Die Folgen für die Umwelt bleiben dieselben.

Doch wer schützt schon etwas, vor dem er sich fürchtet? Nur, wenn den Menschen bewusst wird, wie wichtig die unterschätzten Kreaturen für das Ökosystem Meer und letztlich auch für uns sind, kann es gelingen, diese drastische Entwicklung aufzuhalten. Die Experten von „Sharkproject Germany e.V.“, einer internationalen Initiative mit Sitz in Offenbach, klären in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere über die Thematik auf. Sie bringen spannende Exponate mit und beantworten Fragen der Besucher.

Es gibt dabei Nachbildungen von großen Weißen Haien zu bestaunen, Haihaut zum Anfassen, Haigebisse und die besonders geformten Hai-Eier zu sehen.

Die Teilnahme an diesem Thementag ist wie immer im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten. Kleine Spenden für den Artenschutz sind willkommen.

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