Donnerstag, 24. Mai 2018

Crowdfunding: StolperKunst bittet um Hilfe





An alle Kunst- und Geschichts-Interessierte:

Ihre Hilfe ist gefragt! 

Stolpersteine fordern zum Nachdenken heraus, zum Nachdenken auch über die Frage, was Er­inne­­rung für unsere Gegenwart und Zukunft bedeutet. Mit StolperKunst greifen Künstler*innen diese Fragen auf und erweitern deren Bedeutung. 

Unter 


ist nachzulesen, was wir bisher ge­macht und in nächster Zeit vorhaben, um mit StolperKunst der Erinnerungskultur neue frische Im­pul­se zu geben.



Weil Kunst Arbeit macht und Künstler*innen von Honoraren leben, haben wir uns um einen Zu­schuss aus dem Innovationsfond des Wissenschaftsministeriums beworben. Wir sind zuversicht­lich, die beantragten 30.000 Euro zu bekommen, jedoch: wir müssen 20 Prozent Eigenanteil auf­bringen!



Diese 6000 Euro sollen durch Crowdfunding geworben werden. Deshalb laden wir Sie herzlich ein, ein italienisches Abendessen, einen Theaterbesuch zu zweit, eine Grafik oder einfach einen ge­schmack­vollen StolperKunst-Becher für die Kaffeepause zu gewinnen. Unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Spende, in welcher Höhe auch immer. Wie das geht, erfahren Sie unter
 
 https://www.startnext.com/stolperkunst

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Viel Glück und herzlichen Dank
Rainer Redies, Harald Stingele, Hans-Jürgen Trinkner


Freitag, 18. Mai 2018

Vaihingen: Perfekt zum Relaxen - ein See mitten im Ort

Seenpracht in Vaihingen


Was gibt es Schöneres, als einen See. Auch wenn er nicht in freier Natur liegt, sondern mitten in einen Ort eingebunden ist. Dafür aber mit einem Eindruck, als wäre man im Paradies. Hier lässt sich auf der Parkbank gut ein Nachmittag verbringen. - und ist es Sommer und heiß: das Vaihinger Freibad liegt direkt hinter dem See.











Und so sieht der Nachbarsee im Winter aus. Auch ein Pracht.










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Dienstag, 15. Mai 2018

Cannstatter Wasen: des Stuttgarter liebstes Fest

Rainer Redies:
200 Jahre Cannstatter Wasen
Kaiser, Zeppeline, Lenin und WildWest


Ob Wasen, ob Wiesn – für manchen ist das einerlei. Den einen freut‘s, den anderen graut‘s. Warum? – Weil man den Wasen, um bei Stuttgart zu verbleiben, seit einiger Zeit mit lauter Unterhaltung, garniert mit reichlich Alkolhol verbindet. In den letzten Jahren noch mit sogenannten Trachten.

Samstag, 14. April 2018

Sibylle Krause-Burger: Kämpfe, Kanzler und Kolumnen

Sibylle Krause-Burger:
 Kämpfe, Kanzler und Kolumnen 
Mein Leben in bewegten Zeiten




Es gibt wohl kaum einen Stuttgarter, insbesondere kaum einen Leser der Stuttgarter Zeitung, der Sibylle Krause-Burger nicht kennt. Auch heute noch trifft sie in scharfzüngigen Kolumnen den Nagel auf den Kopf.

Und wie schon immer: Sie beugt sich nicht dem Mainstream, sie hat ihren eigenen Kopf, hat ihre eigene Meinung, die sie dezidiert und gut begründet vertritt. Und das ist nicht immer das, was die Mächtigen oder auch der Bürger hören will. Manches tut auch weh.

Aber: Es regt immer zum Nachdenken an. Manchmal vielleicht beim einen oder anderen zum Umdenken. Denn was sie meint und schreibt, ist nicht nur von Lebenserfahrung geprägt, sondern auch von Vernunft. Man wird ihr wohl selten widersprechen wollen oder können. Es sei denn, man wäre ein verbohrter Anhänger irgendeiner Richtung. Dann würde aber etwas nachdenken über andere Meinungen auch nicht schaden.

In der jetzt veröffentlichten Autobiografie geht es aber nicht um ihre Meinung zu bestimmten Dingen. Es geht um ihr Leben, ihr Leben und ihre Begegnungen mit den Mächtigen. Man nimmt das eine oder andere mehr als staunend zur Kenntnis, insbesondere, wenn man sich vergegenwärtigt, was sich in den letzten Jahrzehnten getan hat, zum Besseren gewendet hat. Man sollte, wenn man mit dem Leben im heutigen Deutschland nicht so ganz zufrieden ist, sich das einmal in aller Ruhe zu Gemüte führen - es ist nicht perfekt heute, es wird nie perfekt sein, aber es doch viel besser als früher. Vor allem das, was früher Frauen zugemutet wurde, auch ihr, wäre heute nicht mal mehr im Ansatz denkbar …

Zur Autorin:
Sibylle Krause-Burger, in Berlin geboren und in Württemberg aufgewachsen, studierte Politische Wissenschaften in Tübingen. Sie wollte schon immer auf die Bühne. Aber dann wurde doch das Schreiben zu jener Leidenschaft, die in eine erstaunliche Karriere mündete. Dabei war es für Sibylle Krause-Burger nicht leicht, sich als politische Journalistin durchzusetzen, denn immer hatte sie gegen männliche Vorurteile zu kämpfen. Trotzdem gelangen ihr bald Erfolge vor allem als Reporterin und als Porträtistin der Mächtigen aus Politik und Wirtschaft.
Sibylle Krause-Burger ist Kolumnistin der Stuttgarter Zeitung und veröffentlichte zahlreiche Bücher. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, darunter zweimal mit dem renommierten Theodor-Wolff-Preis.

Sibylle Krause-Burger: Kämpfe, Kanzler und Kolumnen. Mein Leben in bewegten Zeiten. 160 Seiten, ca. 20 Abbildungen, Format 14,3 x 21,5 cm, Hardcover. Silberburg-Verlag. ISBN 978-3-8425-2071-4. € [D] 19,99, € [A] 20,60, sFr 27,90.

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.
 
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Samstag, 3. März 2018

Klaus Steinke: Teehaus, Tanz und Berg der Wahrheit

Klaus Steinke:
Teehaus, Tanz und Berg der Wahrheit 
Zeitreisen rund um die Stuttgarter Weissenburg



Weissenburg - was sagt das dem Stuttgarter? Aussicht, Ausflugsziel, Park, Spielplatz, Teehaus mit Einkehrmöglichkeit natürlich. Aber dieser Platz, der schon seines Blicks wegen mit dem Schweizer Rigi verglichen wurde, wie man in diesem umfangreichen Buch nachlesen kann, hat auch eine reiche Geschichte vorzuweisen.

Sehr unterschiedliche Lebenswege kreuzen sich hier auf diesem Stuttgarter »Berg der Wahrheit«. Außer dem Teehaus und dem Marmorsaal stand im Weissenburgpark einst die stattliche Villa des Seifenfabrikanten Ernst von Sieglin. Und davor ging die Geschichte (mindestens) bis zu den Kelten und zu einer einstigen Burg zurück.

Autor Klaus Steinke hat sich unheimlich Mühe gegeben, so viel wie möglich über diesen Ort herauszubekommen. Und man muss sagen, seine Arbeit hat sich gelohnt. So ausführlich beschrieben und dokumentiert wünscht man sich manch andere Ortsbeschreibung auch.

Stauferburg, keltischer Sonnenkult, Villa und Privatpark eines Seifenpulvererfinders, Sitz des französischen Ortskommandanten, Zentrum des Avantgardetanzes. Soweit nur die Stichworte und damit praktisch auch das Inhaltsverzeichnis des gewichtigen Text-Bildbandes. Je mehr man über den Hügel der Stuttgarter Weissenburg weiß, desto leichter gibt er die Geheimnisse seiner mehr als 2500-jährigen Geschichte preis. Dabei helfen über 450 phantastische Fotografien aus 140 Jahren.

Buchgestalterisch hat das Werk einige Besonderheiten aufzuweisen. Das beginnt schon mit dem außergewöhnlich gestalteten Inhaltsverzeichnis, in das man sich zwar erst einlesen muss, das aber, wenn man es begriffen hat, gleich zu Anfang in die Besonderheiten einführt.

Nützlich für den Leser sind die beschriebenen Spaziergänge durch die Anlage, mitsamt den Warnungen vor steilem Gelände, für das der Autor stabiles Schuhwerk und alpine Erfahrung empfiehlt. Aber so an die Hand genommen stochert der Interessierte nicht im Nebel der doch großen Anlage, sondern wird direkt zu den Orten hingeführt, an denen es etwas besonderes zu sehen - oder zumindest zu erinnern - gibt. Passend dazu die Kartenskizzen und die Angaben zu Weglänge, Zeit und Höhenmeter im „Auf- und Abstieg“. Auf vielen Fotos und Plänen sind Hinweise zu früheren Orten angebracht, wo sich etwas bemerkenswertes befand.

Der größte Teil des Buches ist demjenigen gewidmet, der wohl am meisten präsent ist, am bekanntesten ist und am meisten für die Weissenburg gemacht hat: Der Seifenfabrikant Ernst von Sieglin. Als er in seine Heimatstadt Stuttgart zurück zog, hatte er seine Geschäfte bereits angestellten Geschäftsführern übergeben und führte das Leben eines reiche Privatiers. Er hat mit seiner Familie ein großbürgerliches, ja fast feudal zu nennendes Leben gelebt; gleichzeitig war er aber ein großer Mäzen und Förderer, was er in seiner Bescheidenheit gar nicht so sehr publik machte. Steinke sei Dank, das man von manchem nur jetzt hinterher erfährt.

Später war die Villa Weissenburg und ihr Park ein Zentrum des damals neuen und spektakulären Ausdruckstanzes mit der Tanzpersönlichkeit Ida Herion. Der Fotograf Paul Isenfels hat hier bemerkenswerte Fotos gemacht und diese Zeit und Kunstform vielleicht vor dem Vergessen bewahrt. Nach dem Krieg nutzten die Besatzungsmächte die Villa - sie wusste halt auch wie es sich standesgemäß lebt.

In der betonaffinen Zeit nach dem Krieg, als vieles zerstört wurde, das man heute gerne wieder hätte, wurde die Villa dann abgerissen: 1956 verkaufen die Sieglin-Erben ihren Besitz an die Stadt. Der Park wurde im Zuge der Bundesgartenschau 1961 in eine öffentliche Grünanlage umwandelt und das Teehaus saniert - als öffentlichen Ausschank für „Milch und ähnliche Getränke“. Südmilch war auch hier das Stichwort, auch diese Firma gibt es heute nicht mehr.

Und heute? - Heute ist die Anlage mit dem Teehaus ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Mit Originalbeiträgen von Ida Herion, Paul Isenfels, Reinhard Gunst und Sabine Lutzeier, zahlreichen abgebildeten Dokumenten und Plänen, zeitgenössischen und aktuellen Fotos.

Klaus Steinke: Teehaus, Tanz und Berg der Wahrheit. Zeitreisen rund um die Stuttgarter Weissenburg. Mit Beiträgen von Ida Herion, Paul Isenfels, Reinhard Gunst und Sabine Lutzeier. 280 Seiten, ca. 460 Abbildungen, Format 21,5 x 23,5 cm, Hardcover. Silberburg-Verlag, Tübingen. ISBN-13: 978-3-8425-2095-0. € [D] 34,99, € [A] 36,00, sFr 47,90.
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